Diamond Events – Niclas Justvan, Lerchenstr. 12, 84109 Wörth an der Isar
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für sämtliche Verträge zwischen Diamond Events, Inhaber Niclas Justvan (nachfolgend „Anbieter"), und seinen Auftraggebern (nachfolgend „Auftraggeber" oder „Kunde") über Leistungen der Hochzeitsfotografie, Videografie und DJ-Dienstleistungen.
Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die den Auftrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung, auch wenn der Anbieter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.
Die Darstellung der Leistungen auf der Website, in Social-Media-Kanälen oder in Angeboten stellt kein bindendes Angebot des Anbieters dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden, ein Angebot abzugeben.
Der Vertrag kommt zustande, indem der Anbieter die Buchungsanfrage des Kunden schriftlich (auch per E-Mail) bestätigt oder indem der Kunde ein schriftliches Angebot des Anbieters annimmt. Erfolgt die Buchung über Telefon oder E-Mail, gilt der Vertrag als im Fernabsatz geschlossen (siehe § 12 Widerrufsrecht).
Der konkrete Leistungsumfang (Art der Leistung, Dauer, Teamgröße, ggf. Anzahl der Bilder/Filmlänge, Liefertermine) ergibt sich ausschließlich aus der individuellen Auftragsbestätigung. Mündliche Zusagen, die nicht in der schriftlichen Bestätigung enthalten sind, sind nicht Vertragsbestandteil.
Der Anbieter ist berechtigt, sich zur Erfüllung des Auftrags qualifizierter Erfüllungsgehilfen (Teammitglieder) zu bedienen. Die Kernaufnahmen (z. B. Brautpaar, Trauung) werden nach bestem Wissen und künstlerischem Ermessen des Anbieters bzw. des jeweils zuständigen Teammitglieds gestaltet; ein Anspruch auf bestimmte künstlerische Ergebnisse besteht nicht.
Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung vereinbarten Preise. Der Anbieter macht von der Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG Gebrauch; eine Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen.
Ein Zurückbehaltungsrecht oder eine Aufrechnung steht dem Kunden nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zu.
Sofern kein gesetzliches oder vertragliches Widerrufsrecht (§ 12) mehr besteht, gilt bei Rücktritt des Kunden vom Vertrag folgende Regelung als angemessene, pauschalierte Schadensersatzregelung (§ 309 Nr. 5 BGB):
Dem Kunden bleibt es unbenommen, nachzuweisen, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Dem Anbieter bleibt es unbenommen, einen höheren, konkret nachgewiesenen Schaden geltend zu machen.
Eine einmalige kostenfreie Terminverschiebung ist möglich, wenn sie mindestens 8 Wochen vor dem ursprünglichen Termin beantragt wird und ein Ersatztermin innerhalb von 12 Monaten vereinbart werden kann.
Ist der Anbieter aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat (Krankheit, Unfall, höhere Gewalt), an der Erbringung der Leistung gehindert, wird er sich nach besten Kräften um eine gleichwertige Ersatzkraft aus seinem Team oder Netzwerk bemühen.
Gelingt keine Ersatzstellung, ist der Kunde zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt; bereits geleistete Zahlungen werden in diesem Fall vollständig erstattet. Weitergehende Schadensersatzansprüche sind – außer bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Anbieters – ausgeschlossen.
Verletzt der Kunde diese Pflichten und wird die Leistungserbringung dadurch erschwert oder unmöglich, entfällt der Anspruch auf Nacherfüllung, ohne dass der Vergütungsanspruch des Anbieters entfällt.
Die Lieferung der bearbeiteten Werke erfolgt innerhalb der vereinbarten Frist (in der Regel 8–12 Wochen nach dem Termin). Bei Überschreitung dieser Frist ist der Kunde berechtigt, eine angemessene Nachfrist zu setzen.
Zeigt sich, dass die gelieferte Leistung mangelhaft ist (z. B. technisch fehlerhafte Dateien), hat der Kunde zunächst Anspruch auf Nacherfüllung (Nachbesserung). Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Kunde mindern oder – bei erheblichen Mängeln – vom Vertrag zurücktreten.
Kein Mangel liegt in der subjektiven Unzufriedenheit mit künstlerischen Gestaltungsentscheidungen (Bildausschnitt, Farbgebung, Schnitt), sofern diese im Rahmen des vereinbarten Stils erfolgen.
Alle im Rahmen des Auftrags erstellten Fotos und Videos sind urheberrechtlich geschützte Werke des Anbieters bzw. des jeweils aufnehmenden Teammitglieds (§ 2 UrhG).
Mit vollständiger Bezahlung erhält der Kunde ein einfaches, inhaltlich auf die private Nutzung beschränktes, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht (Vervielfältigung, private Weitergabe, eigene Social-Media-Nutzung).
Eine kommerzielle Nutzung, Weiterveräußerung, Bearbeitung oder Weitergabe der Rohdaten bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters.
Der Anbieter darf die Werke zur Eigenwerbung nutzen (Portfolio, Website, Social Media), sofern der Kunde dem nicht vor oder innerhalb von 14 Tagen nach Übergabe schriftlich widerspricht. Ein späterer Widerspruch ist jederzeit mit Wirkung für die Zukunft möglich.
Der Kunde stellt sicher, dass bei der Veranstaltung anwesende Gäste über die Anfertigung von Foto-/Videoaufnahmen informiert sind, soweit dies nach den Umständen erforderlich ist (Recht am eigenen Bild Dritter).
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, ferner nach den zwingenden Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.
Für leicht fahrlässig verursachte Schäden haftet der Anbieter nur, soweit eine wesentliche Vertragspflicht (Kardinalpflicht) verletzt wird; die Haftung ist in diesem Fall der Höhe nach auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Für den Verlust oder die Beschädigung von Bild- und Videomaterial infolge technischen Versagens (z. B. Defekt einer Speicherkarte) haftet der Anbieter nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Der Anbieter sichert zu, im Rahmen des technisch Zumutbaren für eine zeitnahe Sicherung (Backup) des Materials zu sorgen.
Eine Haftung für entgangenen Gewinn oder sonstige mittelbare Schäden ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.
Kann eine Partei ihre vertraglichen Pflichten aufgrund eines Ereignisses höherer Gewalt (z. B. Naturkatastrophe, Pandemie, behördliche Anordnung) nicht erfüllen, sind beide Parteien für die Dauer und im Umfang der Auswirkung von ihren Leistungspflichten befreit. Bereits geleistete Zahlungen werden, soweit keine Gegenleistung erbracht wurde, anteilig erstattet oder auf einen Ersatztermin angerechnet.
Schließt ein Verbraucher den Vertrag im Fernabsatz (z. B. per Telefon, E-Mail oder über die Website) ab, steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht gemäß §§ 312g, 355 BGB zu:
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Diamond Events, Niclas Justvan, Lerchenstr. 12, 84109 Wörth an der Isar, E-Mail: hallo@eventsdiamond.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf bei uns eingegangen ist.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung bereits während der Widerrufsfrist beginnen soll (z. B. weil der Veranstaltungstermin innerhalb der 14-Tage-Frist liegt), so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrages unterrichten, bereits erbrachten Leistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Leistungen entspricht.
Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag zur Erbringung von Dienstleistungen vorzeitig, wenn der Anbieter die Dienstleistung vollständig erbracht hat und der Kunde vor Beginn der Ausführung ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter mit der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und der Kunde seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der vollständigen Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert.
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An: Diamond Events, Niclas Justvan, Lerchenstr. 12, 84109 Wörth an der Isar, hallo@eventsdiamond.de
Hiermit widerrufe(n) ich/wir den von mir/uns abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung folgender Dienstleistung: ______________________
Bestellt am: __________ Name des/der Verbraucher(s): __________ Anschrift des/der Verbraucher(s): __________ Datum: __________
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich im Einklang mit der DSGVO und dem BDSG zum Zweck der Vertragsabwicklung. Weitere Informationen enthält die Datenschutzerklärung des Anbieters.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Bei Verbrauchern gilt dies nur, soweit hierdurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, gewährte Schutz nicht entzogen wird.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: Juli 2026